Dipl.-Psych. Yvonne Krüger
Psychologische Psychotherapeutin - kognitive Verhaltenstherapie
 
 
 

Therapie 

Probleme in der Partnerschaft, eine Krise am Arbeitsplatz, Burnout – im Laufe seines Lebens kann jeder Mensch an die Grenze seiner seelischen Belastbarkeit stoßen. In solchen schwierigen Lebensabschnitten ist es sinnvoll, Rat und Hilfe von außen in Anspruch zu nehmen.

Aber was kann eine Psychotherapie dazu beitragen, dass es einem besser geht? Ziemlich viel – das verspricht zumindest die Forschung. Wer in einem seelischen Tief steckt, beurteilt die eigene Situation häufig nicht objektiv.

Hier kann eine Psychotherapie dabei helfen, mehr Ausgewogenheit in allzu negative Denkabläufe und Bewertungen zu bringen und zu einer realistischeren Sichtweise zurückzukehren. Jeder Mensch besitzt Fähigkeiten, Wege aus der Krise zu finden. Durch negative Erfahrungen geraten sie jedoch manchmal in Vergessenheit.

Als besonders effektiv hat sich die kognitive Verhaltenstherapie erwiesen, welche als Grundausbildung die Basis meines therapeutischen Handelns darstellt. Sie zeichnet sich besonders durch große Lebendigkeit, Flexibilität und die Aktivierung eigener Ressourcen aus. Dabei setzt die verhaltenstherapeutische Behandlung an ihren aktuellen Problemen und deren Bewältigung an. Die Konzentration auf konkrete Änderungen des Verhaltens führt meist schon bei relativ kurzer Therapiedauer zu deutlichen Verbesserungen des Wohlbefindens und der Fähigkeit, sich selbst und die Umwelt wieder positiver zu erleben.

Um der Einzigartigkeit eines Menschen und seiner Lebenssituation gerecht zu werden, entwickle ich mit den Patienten einen individuellen maßgeschneiderten Therapieansatz, der flexibel dem Therapiefortschritt angepasst und verändert wird. Dabei kommen v.a. Interventionen aus der achtsamkeitsbasierten Therapie, der Schematherapie und der Biographiearbeit zum Einsatz.

Gemeinsam besprechen wir Therapieziele und die Methoden, um sie zu erreichen, ausgehend von Ihrer individuellen Lebensgeschichte und Ihrer aktuellen Problematik. Die gesamte Therapie zeichnet sich durch hohe Transparenz und Mitsprachemöglichkeit aus.

Um neue Verhaltensweisen zu erproben, sind oft Mut sowie die Überwindung eigener Hemmschwellen nötig. Daher lege ich besonderen Wert auf eine professionelle Begleitung, die von Respekt und Verständnis geprägt ist. Mein Therapieangebot umfasst Beratung und Hilfe in folgenden Bereichen:

- Depressionen und Ängste

- Erschöpfungszustände und Burnout

- Prüfungsängste

- Arbeitsstörungen (z.B. Prokrastination, Aufschiebeverhalten, Probleme der  Konzentration und des Durchhaltevermögens, der Arbeitsplanung
  und Arbeitsorganisation)

- Psychosomatische Beschwerden

- Ess-Störungen

- Private Krisensituationen

- Selbstwertzweifel

- Zukunftsängste

Akute Suchterkrankungen sowie psychotische Störungen mit wahnhaften Erscheinungsbildern (z.B. Schizophrenie) fallen nicht in mein Behandlungsspektrum. Falls Sie sich unsicher sind, ob Sie von einer Psychotherapie profitieren können, nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf!


Beginn der Therapie

Es ist recht einfach, eine Psychotherapie zu beginnen. Im Folgenden erfahren Sie, unter welchen Rahmenbedingungen Sie mein Angebot wahrnehmen können:

Erste Schritte

Vereinbaren Sie mit mir telefonisch oder per E-Mail einen ersten Termin. Zunächst können Sie ein Erstgespräch in Anspruch nehmen, um Ihr Anliegen zu schildern. Weiterhin dient das erste Treffen dem gegenseitigen Kennenlernen und Sie erfahren mehr über mögliche Behandlungsangebote.

Anschließend finden bis zu 4 weitere  „Probesitzungen“ (probatorische Sitzungen) statt, in denen Sie einerseits Gelegenheit haben, mich kennen zu lernen, andererseits werden wir dort Ihre Anliegen und Probleme im Rahmen der Diagnostik genauer betrachten, dabei ein erstes Erklärungsmodell entwickeln und gemeinsam Schwerpunkte und Ziele sowie Ablauf und Schritte der Therapie planen. Prüfen Sie, ob Sie sich bei mir gut aufgehoben fühlen, und scheuen Sie sich nicht, anzusprechen, wenn Sie etwas stört.

Wenn Sie sich in der probatorischen Phase für eine Therapie bei mir entschließen und die Voraussetzungen dafür gegeben sind, werden wir bei Ihrer Krankenkasse die Kostenübernahme beantragen. Vor Beginn der Psychotherapie muss durch einen Mediziner geklärt werden, ob Ihre Symptome nicht etwa überwiegend körperlich bedingt sind (z.B. Kontrolle der Schilddrüsenhormone). Dies erfolgt durch ein Überweisungsformular, das Sie von mir erhalten. Sie können diese Klärung durch Ihren Hausarzt machen lassen. Wenn dieser Sie gut kennt, reicht oft sogar eine Unterschrift ohne erneute Untersuchung.

 Die Dauer der Therapie werden wir individuell für Sie planen, da sie davon abhängt, welche Ziele Sie erreichen möchten und wie komplex die zu lösenden Probleme sind. Die Krankenkassen übernehmen in der Regel zunächst die Kosten für bis zu 25 Stunden (Kurzzeittherapie) bzw. für bis zu 45 Stunden (Langzeittherapie), wobei es danach die Möglichkeit der Verlängerung gibt, wenn dies notwendig ist.

Die Einzeltherapiesitzungen dauern jeweils 50 Minuten. Sie finden in der Regel einmal pro Woche statt. Zu Beginn jeden Quartals und zum Erstgespräch benötigen Sie die Versichertenkarte Ihrer Krankenkasse.


Kosten

Die Kosten für eine Psychotherapie werden üblicherweise von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen und Beihilfestellen übernommen. Das Honorar richtet sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP). Die Kosten für eine Beratung bzw. ein Coaching richten sich ebenfalls nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten. Diese Kosten müssen Sie allerdings privat tragen.



    

Terminvereinbarung

Für die Vereinbarung eines Erstgesprächstermins senden Sie bitte eine Email an: 

kontakt@praxis-yvonnekrueger.de